Unser Vorwort!

GO’INcrazy – gehe und lebe verrückt! 😆

Viele Jahre Lebenserfahrung liegen hinter uns und eins ist fix, wir sind etwas oder sogar ziemlich verrückt. Wir waren schon immer auf der Suche nach neuen Ideen und Alternativen für unser Leben. Wir haben Entscheidungen getroffen, für die uns sogar unsere Freunde für verrückt halten. Ja, ein Mainstream Leben dafür sind wir tatsächlich nicht geschaffen! Doch was treibt uns wirklich an, so ein verrücktes Leben zu führen?

Wissen wir das überhaupt?

Ganz ehrlich, so ganz genau nicht. Durch unsere Erziehung und Erfahrungen haben wir tiefe Einblicke ins „System“ erhalten und was wir da erlebt haben … „passt auf keine Kuhhaut“ … so würden wir Österreicher dazu sagen! Wir wurden Beide als Zeugen Jehovas erzogen und somit begann unser verrücktes, besonderes Leben schon seit wir denken können.

„Außenseiter-Dasein“, dass beschreibt unsere Kindheit wohl am Besten … die Anforderungen an Kinder von Zeugen Jehovas ist sehr hoch. Dass für die Religion, die uns aufgezwungen wurde mindestens 20 Stunden pro Woche drauf gingen war für uns als Kinder nicht sehr toll! Wer liebt es schon als Kind die Bibel zu „studieren“, von Haus zu Haus zu laufen und mindestens 5 Stunden die Woche still in Gottesdiensten zu sitzen?

Dieses „Außenseiter-Dasein“ mussten wir unsere gesamte Schulzeit ertragen, für uns war Mobbing an der Tagesordnung! Dann folgte als Teenager der erste Versuch aus den Fängen der Zeugen Jehovas zu entkommen. Wir scheiterten Beide und landeten nach vielen schlimmen Jahren „in der Welt“, wie Zeugen Jehovas alles Außerhalb ihrer Organisation bezeichnen, wieder in den Fängen der Religion.

Zurück bei den „Zeugen“ … Kongress in München

Wir lernten uns bei den Zeugen Jehovas kennen…

… und darüber sind wir bis heute froh! Durch die vielen Gemeinsamkeiten verstanden wir uns bereits von Beginn an außergewöhnlich gut und da man ja als Zeuge Jehovas keinen Sex vor der Ehe hat (du hast richtig gelesen!) haben wir natürlich super schnell geheiratet. Trotzdem hat sich unser Leben seit unserer Hochzeit nur zum Guten entwickelt!

20.09.2009 … Wir sagen „JA!“

Einige Jahre machten wir den Wahnsinn in dieser Sekte noch mit, bevor wir gemeinsam unseren Ausstieg planten. Die buchstäbliche Gehirnwäsche die wir jahrzehntelang über uns ergehen lassen mussten, hat natürlich tiefe Narben hinterlassen! Ein Ausstieg aus dieser Religionsgemeinschaft zieht nach sich, dass man alle seine „sozialen Kontakte“ verliert. Ja, man wird sogar von den eigenen Eltern, Geschwistern und Verwandten verstoßen! Kein Kontakt, kein Gruß! Wir sind für sie schlimmer als der Teufel höchstpersönlich!

Das Leben muss weitergehen!

Gemeinsam von den Zeugen Jehovas wegzugehen ist eine gewaltige Leistung. Die allermeisten Ehepaare zerbrechen an den sozialen Konsequenzen die ein Ausstieg nach sich zieht! Doch wir wollten uns unsere schöne Ehe und unser Leben nicht zerstören lassen. Wie es ist von heute auf morgen ohne Familie und Freunde dazustehen, kann man sich kaum vorstellen!

Wir haben uns nicht unterkriegen lassen und starteten eine außergewöhnliche Karriere in der Gastronomie. Die Toasteria Idee war unser Rettungsanker und zugleich fast unser persönliches Ende! Unsere Toasteria war Monate im Voraus ausgebucht, wir konnten uns vor Gästen kaum retten und die erste Filiale in Passau lief gut an, es hagelte Auszeichnungen und Anerkennung … der Traum!

‚Brilliance‘ 2014
Unsere Toasteria

Was ist dann passiert?

Für uns waren alle Menschen ehrlich und nur an unserem Wohl interessiert, so wurden wir erzogen und eine andere Perspektive kannten wir nicht! Wir hatten als Zeugen Jehovas nicht gelernt auf „uns selbst“ zu achten und so wurden wir Opfer von Lug, Trug und Politik. Auf die harte Tour mussten wir lernen, dass Ehrlichkeit wohl nicht zu den Haupteigenschaften der Menschen gehört.

Wir dachten, jeder ist zuerst für den Anderen da und so gaben wir in jeder Hinsicht Alles! Keine gute Idee, wie wir nun wissen, denn solche „Gutmenschen“ werden ausgenützt wo es nur geht und gibt es nichts mehr zu holen, werden sie fallen gelassen. Viele haben sich als unsere Freunde ausgegeben und haben doch immer nur von uns genommen – bis wir in jeder Hinsicht am Ende waren.

Wir zogen Ende 2016 die Notbremse …

… und standen wieder vor einem riesen Haufen Problemen, Schulden und Krankheiten! Unsere „neuen“ Freunde verbrachten zwar weiter Zeit mit uns, aber wie es uns „wirklich ging“, dass hat niemanden interessiert. Im Oktober 2016 beschlossen wir die Toasteria aufgrund „Burnout“ zu verkaufen, doch da gingen die Probleme erst richtig los … korrupte Politiker, feige Journalisten und sogar Freunde vielen uns in den Rücken!

Wir wollten nur noch weg!

So weit es nur ging ! So schnell wie möglich alles abschließen und ab nach Paraguay, dass hörte sich nach einem tollen Plan für uns an! Dass man seinen Problemen nicht einfach weglaufen kann … hat uns ins Paraguay im Urwald, ohne Strom und Wasser eingeholt! Wie durch ein Wunder haben wir es noch zurück nach Österreich geschafft. Wie es uns ging, kann man sich vorstellen, oder?

… auf dem Weg nach Paraguay …

Seither sind wir weiter dran die Folgen unserer Vergangenheit auszubügeln und irgendwie alles zu bezahlen und den Kopf über Wasser zu halten. Eine Firma mit Gewinn zu schließen ist keine gute Idee, wie wir nun wissen. Es folgten Saisonjobs, Krankenstand und ein totaler psychischer Absturz!

Wir sind Kämpfer!

Wir wollen nicht aufgeben! Und so arbeiten wir täglich an uns … uns zu motivieren, positiv zu denken und nach vorne zu blicken! 2019 wurden wir dann von einer Schwangerschaft überrascht. Es wurde uns zwar bisher gesagt, dass wir kein Baby bekommen könnten … doch in Andreas Bauch wuchs ein Baby heran.

Unser Baby 😍

Wir konnten es nicht glauben und freuten uns auf eine kleine, glückliche Familie. Dass unser kleiner Ian bereits in der 23. Schwangerschaftswoche zu uns auf die Welt wollte, hat uns wieder an unsere Grenzen gebracht, wie du dir sicher vorstellen kannst!

610g … 30cm … Ian ist da … geboren in der 23. Schwangerschaftswoche

Mit und für Ian ändern wir nun wirklich alles!

So konnte es nicht weitergehen. Papa schleppte sich trotz unbeschreiblicher Schmerzen täglich in seinen Saisonjob und Mama verbrachte den Winter 2019/20 im Krankenhaus. Die Notbremse, die wir 2016 bei voller Fahrt gezogen haben glüht nun schon, doch der „Karren“ fährt und fährt.

Totzdem haben wir es geschafft – Schuldenfrei!

Trotz vieler Zufälle, die man kaum glauben kann, sind wir nach der „Toasteria-Schließung“ nicht pleite gegangen. Wir haben alles gegeben um uns zumindest etwas was wir aufgebaut haben, behalten zu dürfen. Es hat uns fast buchstäblich unser „Leben“ gekostet ABER wir haben es geschafft! Durch unmenschlichen Anstrengungen und besondere Menschen, haben wir es sogar geschafft kaum Rückzahlungen für das Haus zu haben. 💪

Bis auf ca. 10.000,- Euro bei der Sozialversicherung und eine private Rate haben wir alles zurückbezahlt. Wir haben unser Leben völlig vereinfacht, Konsum eingeschränkt und gespart. Es hat sich gelohnt!

Für unseren Traum fehlt uns nur noch ein kleines monatliches Zusatzeinkommen, dann können wir losgehen. 🥾🌎👍Besonders die Absicherung für Ian liegt uns am Herzen … wir wollen auf keinen Fall für unser Baby gesundheitliche Risiken eingehen – im Gegenteil! Wir kennen viele Heilkräuter und Tricks, aber in Notfällen muss eine gute Medizinische Versorgung möglich sein. Ich denke, dass wird jeder verstehen, oder?

*** DAZU BRAUCHEN WIR DICH UNBEDINGT! JEDEN VON EUCH! ***

Auf uns achten! „GO’INcrazy“ und 2020 wird unser Jahr!

Das oberste Gebot ist es nun auf uns zu achten und endlich die Altlasten und den Stress der letzen Jahre loszuwerden. Da wir seit 2016 wie verrückt daran arbeiten, haben wir es nun hoffentlich bald geschafft. Wir lassen uns nicht mehr ausnützen und verfolgen „unseren Traum“! Verrückt sind wir sowieso schon immer und zu verlieren haben wir nicht viel!

Einfach „WIR“

Wir wollen Ian zeigen, dass es im Leben nicht um Geld und Besitz geht. Freiheit … besonders Freiheit im Kopf, dass ist es was wir uns wünschen und auch Ian vorleben wollen! Für uns bedeutet das in der Natur zu sein, zu wandern und alles Belastende hinter sich lassen! So entstand unser neues Projekt … go’in crazy! Wir haben so viel gegeben und sind überzeugt, dass wir nun den Lohn dafür erhalten werden!

Mit eurer Hilfe starten wir mit Vollgas in unser neues Leben … wir möchten mit Baby und Hund einmal zu Fuß um die Welt wandern! Nicht die besten Sehenswürdigkeiten, die schönsten Plätze oder das komfortabelste Hotelzimmer ist unser Ziel … sondern Wald, Wiesen, Natur und Freiheit! Dafür suchen wir nun Partner und Unterstützer … um unseren Traum endlich wahr werden zu lassen … go’in crazy – geh mit uns um die Welt! 🌳🌍🥰

Wir sind bereit !

– Endy & Willy Streiner

[email protected]